Über mich

Dieser Artikel erschien im Wasserburger Blick am 25.05.2019.

Hier nochmals der Text in größerer Schrift:

 

Diese Frau ließ sich nicht aus der Bahn werfen!

 

Glücklich verheiratet und Mutter eines kleinen Sohnes erlitt Monika Kaspar mit 34 Jahren einen schweren gesundheitlichen Schicksalsschlag. Wie sie es schaffte, dass ihr Körper sich selbst wieder auf die Beine half, erzählte uns die sympathische Heil- und Ernährungsberaterin und Besitzerin des Wasserburger Ladens „Feinheiten“ im Interview.

 

Nina Bufalino im Gespräch mit Monika Kaspar.

 

Was inspirierte Sie zu diesem Beruf?

 

Nun, zunächst stellte mein Leben andere Weichen. Als jüngste von drei Mädels wuchs ich auf einem kleinen Bauernhof auf. Schon als Kind half ich meinen Eltern in der Landwirtschaft, liebte das ländliche Leben und vor allem die Tiere. Die Höfe wurden größer und die kleinen Landwirte mussten aufgeben. So stand bald fest, mir einen Beruf außerhalb des elterlichen Hofs zu suchen. Ich absolvierte eine kaufmännische Ausbildung bei Meggle, arbeite später dort im Marketing und wurde schließlich Produktmanagerin für Butter.

Das hört sich doch nach einer sehr gesunden Laufbahn an. Was hielt das Leben dann für Sie bereit?

Mein Leben änderte sich sozusagen von einer Minute auf die andere. Ich wachte eines Nachts auf und konnte meinen Arm nicht mehr spüren. Zunächst dachte ich, er wäre bloß eingeschlafen…dann kam das Taubheitsgefühl im Bein hinzu. Ich geriet in Panik und mein Mann brachte mich in die Notaufnahme. Von dort aus ging es mit dem Sanitätswagen nach München. Ab diesem Sonntag war nichts mehr wie es war. Mein Leben geriet komplett aus den Fugen, alles was bisher war, war nicht mehr existent. Eine sogenannte „Autoimmun-entzündliche Genese“, so die Diagnose der Ärzte. Es folgten schwierige Jahre mit leidlichen Erfolgen. Meine Familie stand hinter mir und unterstützte mich wo es nur ging. Ich lernte langsam mich wieder zu bewegen, war aber eigentlich nur erschöpft. Als ich auf einen Heilpraktiker stieß, dessen Arbeitsweise mich ansprach, entschloss ich mich, aus der Schulmedizin auszusteigen. Es eröffneten sich mir völlig neue Perspektiven.

Wie konnte er Ihnen helfen und wo führte der Weg nun hin?

Meine Entscheidung war ein heftiger Prozess, schließlich wusste ich nicht, auf was ich mich einließ und hatte gewisse Befürchtungen. Ich habe die Medikamente ausschleichen lassen und begann meinen Körper zu entgiften, zu entsäuern und mithilfe von Energiearbeit nach und nach meine Blockaden zu lösen. Das ist inzwischen 16 Jahre her und ich hatte nie wieder einen Rückfall. Ich war total fasziniert, denn bisher wusste ich zwar, wie man Butter unters Volk bringt, hatte aber keine Ahnung, was man bei sich selbst alles bewirken kann. Was mir hilft, das könnte auch anderen Menschen helfen, dachte ich mir. Und so ging es los!

Heute setzen Sie ihr ganzes Wissen und Können als ausgebildete Heil- und Ernährungsberaterin dazu ein, den Menschen in seiner Gesamtheit in Balance zu bringen und in Ihrem Laden findet sich zudem allerhand Schönes und Wertvolles zur Gesunderhaltung. Fühlen Sie sich beruflich angekommen?

Auf jeden Fall! Ich unterstütze die Menschen dabei, ihre Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Der Stoffwechsel muss in Balance sein, die Selbstheilungskräfte müssen aktiv sein…und schon läuft der „Laden“!

 

Vielen Dank für soviel positiven Input, Frau Kaspar!

 

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© Feinheiten - Monika Kaspar, Pfaffing 2016